Die Idee

Wie geht es unseren Bienen und Imkern?

Die jüngeren Entwicklungen innerhalb der Imkerschaft und der Bienenbestände zeigen, dass Imker und Biene vor gravierenden Veränderungen stehen und sich zum Teil schon mitten darin befinden.

Das Bienensterben

Monokulturen // Pflanzenschutz // Krankheiten // Demografie

Die Imkerschaft ist mit einem Altersdurchschnitt von über 50 Jahren bundesweit vom demografischen Wandel betroffen. Zudem setzt das allgemeine Bienensterben die Bestände stark unter Druck, verursacht durch diverse Krankheiten, Pestizide und mangelnde Nahrungsvielfalt.
Bienensterben
Die beliebte Biene

Die beliebte Biene

Bienensterben in aller Munde

Das öffentliche Interesse an Bienen und Imkerschaft wächst stetig. Dafür sorgen die mediale Aufarbeitung des Bienensterbens, das Engagement von Einzelpersonen und der aktive Einsatz diverser Interessengruppen, von Imkervereinen über Naturschutzverbände bis hin zu innovativen Jungunternehmen.

Imkerei in der Stadt

ein Trend mit Chancen

Die Anzahl der Bienenvölker, und damit der gesamte Bienenbestand, sank innerhalb der letzten zwanzig Jahre enorm. Erst seit Kurzem zeichnet sich wieder ein sanfter Aufwärtstrend ab, zu dem vor allem die Entwicklung der Stadtimkerei beiträgt. Seit ungefähr vier Jahren verzeichnen die städtischen Imkervereine einen erheblichen Zuwachs bei ihren Anfängerkursen und Mitgliederzahlen. Jedoch ist die Bienenhaltung in der Stadt an vollkommen andere Voraussetzungen gekoppelt als auf dem Land. Es gibt noch viel zu tun, um eine wirkliche Trendwende beim Bienensterben festigen zu können.
Stadtimker
Risiken

Die Herausforderungen

Wenig Platz für viele Imker

Vor allem ist es eine Frage des Platzes, um Imkern eine artgerechte und möglichst ungestörte Bienenhaltung zu ermöglichen. Dieser Platz ist in der Stadt oft nicht ausreichend vorhanden oder unzugänglich. Die Stadtimker stehen aufgrund dieser Einschränkungen und der natürlichen Verhaltensweisen von Bienen in einer andauernden Wechselwirkung zueinander. Bienenhaltung auf engem Raum fordert intensive Absprachen, um Krankheiten, wie beispielsweise Varroa-Milbenbefall oder die amerikanische Faulbrut, erfolgreich zu behandeln und ein rasches Ausbreiten zu verhindern.

Die Chancen

Vernetzt euch

Die Imkerei auf engem Raum eröffnet aber ebenso Chancen und innovative Möglichkeiten mit Bienen zu arbeiten. Seit einigen Jahren wird beobachtet, dass die Stadt den Bienen einen alternativen Überlebensraum bietet. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass dort kaum Pflanzenschutzmittel oder Monokulturen zu finden sind. Befürchtungen, dass die Bienen unter städtischen Belastungen wie Abgasen leiden, haben sich bisher nicht bestätigt. Im Gegenteil: Die Vorzüge des urbanen Lebensraums führen dazu, dass zunehmend sogar Landimker ihre Völker in Städten zwischenlagern. Durch eine bessere Vernetzung könnten wir die Vorzüge der Stadtimkerei noch weiter ausbauen. So ist es beispielsweise für Stadtimker mit kleinen Bienenbeständen schwierig, alleine Bestäubungsleistungen anzubieten, da Landwirte in der Regel größere Völkermengen benötigen. Was ein einzelner Stadtimker nicht abdecken kann, könnte jedoch durch einen regionalen Zusammenschluss erreicht werden. Dadurch eröffnen sich den Imkern neue Einnahmequellen und den Landwirten wieder eine bezahlbare und verlässliche Bestäubungsalternative.
Vernetzung


Unser Resumee

Die Stadtimker leisten also einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt dieser schützenswerten Wesen und ihrer wichtigen Funktion innerhalb unseres Ökosystems. Die Biene erfreut sich in Städten wie Chicago, Paris oder Hamburg einer wachsenden Begeisterung. Nirgends sonst ist der Kontakt zwischen Mensch und Biene so spürbar wie in der Stadt und nirgendwo sonst findet Imkern auf engerem Raum statt. Diese Veränderungen bieten Herausforderungen ebenso wie Chancen, denen wir im Austausch mit euch begegnen wollen.



Der Verein

Der Verein beesharing e.V. wurde im Jahr 2014 gegründet und entwickelte sich aus dem stetigen Zusammenwirken junger Hamburger Imker und Bienenfreunde. Wir pflegen einen regen Austausch über die Probleme der Bienenhaltung, die Herausforderungen struktureller Veränderungen innerhalb der Imkerschaft und die speziellen Anforderungen an die Stadtimkerei.
Verein
Verein
Zu den Aufgaben des Vereins zählt es, die wesentlichen Erkenntnisse und Interessen dieses Diskurses festzuhalten und unterstützt durch digitale Medien gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Die ständige Weiterentwicklung unserer Homepage beesharing.de ist das digitale Spiegelbild unserer Vereinsarbeit. Hiermit möchten wir einer breiten Masse von Menschen die Möglichkeit geben, sich an Dialogen zu beteiligen, die bisher nur in kleineren Kreisen stattfanden.
Selbstverständlich findet die Vereinsarbeit nicht ausnahmslos im Internet statt, sondern ebenso in der „analogen“ Realität. So verfolgen wir von Beginn an die Strategie, unsere digitalen Vorschläge nicht losgelöst, sondern stets als Werkzeuge für die „echte“ Welt zu entwickeln. Zum Beispiel entwerfen wir unsere Umkreissuche gezielt zum Zweck einer besser koordinierten und damit wirkungsvolleren Krankheitsbehandlung.
Verein
Verein
Der Erfolg unserer Arbeit hängt also nicht davon ab, ob unsere Plattform genutzt und geklickt wird, sondern vielmehr davon, ob auf die Kommunikation unserer Mitglieder und Nutzer auch Handlungen folgen. Diese Handlungen zu unterstützen und Hürden abzubauen sind weitere Zielsetzungen unseres Vereins.
Nicht zuletzt ist es unsere erklärte Absicht, die Bienen der Bevölkerung ein ganzes Stück näher zu bringen. Hierzu möchte beesharing e.V. zunehmend jedem die Gelegenheit bieten, sich umfassend zu informieren und zu schulen. Neben digitaler Bienenbildung bieten auch unsere Bienenpatenschaften die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen - ob privat oder als Unternehmen.
Verein


Der Transportservice

Einer unserer digitalen Lösungsansätze ist der sogenannte Bestäubungsschwarm. Dieser wird es den Stadtimkern ermöglichen, sich über eine Umkreisssuche zu finden und zu einer Bestäubungsgruppe von mindestens 20 Völkern zusammenzuschließen. So kann der Landwirt wieder auf kontrollierte Bestäubungsleistungen zurückgreifen und für die Stadtimker eröffnet sich ein attraktiver Zusatzverdienst.

Da nur wenige Stadtimker über Transportmittel für 20 Völker verfügen, stellen wir von Beginn an einen kostengünstigen Transportservice zur Verfügung.

Dieser wird sich neben Einfuhr, Zwischenlagerung und Ausfuhr auch darum kümmern, dass die Bienen ihren Imkern wieder rechtzeitig zur Verfügung stehen.

Du brauchst jetzt schon Hilfe beim Transport oder hast Fragen? Schreibe uns eine Email!


Das Team

Otmar Trenk

Otmar Trenk

studiert Politikwissenschaften an der Universität Hamburg und ist seit 2013 selbständig im Bereich Marketing/Vertrieb. Bevor er sich seinem Studium voll widmen konnte, lernte und arbeitete er über sechs Jahre in der Finanzbranche.

Otmar ist Ideengeber des Projektes beesharing, füttert die übrigen Mitglieder mit Inhalten und Ideen und koordiniert die gemeinsamen Treffen und Arbeitsgruppen. In seiner Freizeit bringt er Stimme und Saiten zum Schwingen, obschon seine Bienen und beesharing ihm diese freie Zeit das ein oder andere mal gern streitig machen.

Wolfgang Reuter

Wolfgang Reuter

studierte Entrepreneurship & Management und absolvierte seinen Master in Finance an der Universität Monaco.

Wolfgang sammelte in den Jahren nach seinem Studium Erfahrungen im Bereich der Finanzbranche und arbeitete unter anderem für einen Greentech Venture Capital Fonds in der Schweiz. Mit seinem Fachwissen rund um Finanzen und Start-Ups unterstützt Wolfang das Projekt beesharing als Schatzmeister. In seiner Freizeit widmet er sich seiner kreativen Ader, liest und schreibt Bücher, schaut Filme und läuft überschüssige Kalorien von Popcorn, Chips und Cola bei einer Runde um die Hamburger Alster wieder weg.

Nils Gerber

Nils Gerber

ist Student der Politikwissenschaften an der Universität Hamburg und seit 2011 selbständig in der Werbebranche.

Nils konnte in den vergangenen Jahren bei einer Vielzahl namhafter Unternehmen Erfahrungen sammeln und wird beesharing mit seinem kommunikativen Talent unterstützen. So wird er die Idee beesharing in die Welt der Imker, Landwirte und Bienenfreunde tragen und für einen kreativen und kritischen Austausch sorgen. Nils erkannte schon früh seine Leidenschaft für Recycling Design, das (Kunst-) Handwerk und das Thema Nachhaltigkeit. Unter dem Motto „Be(e) the change you want to see“ wird er dieser Leidenschaft auch für beesharing weiterhin nachgehen.

Marc Casper

Marc Casper

studierte Business Administration an der HSBA und Handelslehramt an der Universität Hamburg, wo er als Wirtschaftspädagoge tätig ist.

In den vergangenen Jahren hat Marc an verschiedenen Onlineprojekten mitgewirkt, von einfachen Internetpräsenzen bis zum Aufbau von komplexen Communities. Mit seiner Erfahrung und seinen kreativen Einfällen wird er beesharing bei der Programmierung sowie dem Design tatkräftig unterstützen. In seiner Freizeit massiert Marc seine Ohren mit fremden oder eigenen Akkorden und ist für einen handgemachten Song und Rotwein nach getaner Arbeit immer zu haben.

Hans Adam Rosenberg

Hans Adam Rosenberg

studierte in den 1920er Jahren Philosophie an der Universität Marburg und zählte Größen wie Martin Heidegger oder Karl Jaspers zu seinen engsten Vertrauten.

Seit dem Aufkommen des Internets befasst sich Rosenberg als sogenannter „digital Immigrant“ vor allem mit der Visualisierung all dessen, was einen monetären Ausgleich zur Erfüllung seiner Lebensnotwendigkeiten verspricht. Das Projekt beesharing hat in diesem Zusammenhang zwar klare Defizite, macht aber Spaß. Rosenberg kümmert sich daher aufopferungsvoll um die Präsenz in bewegten Bildern.